Fallstudie – Direktmailing im Sushi-Stil
Über das Projekt
Anfang November haben wir eine Direct-Mailing-Kampagne für Vertreter von Stiftungen durchgeführt. Der Versand war eine Einladung zu den Fundraising-Workshops, die wir Ende November in der EDC-Zentrale veranstalteten. Der Direct-Mailing-Plan wurde mit dem vollen Bewusstsein erstellt, wie die Empfänger auf Reize reagieren und was die Chancen auf eine Handlung erhöht. Das Leitmotiv war Sushi in einer Version, die man an den Fuß anlegen kann.
Unsere Strategie: Interesse wecken, faszinieren und zum Handeln anregen
Jeder Bestandteil der Sendung wurde so ausgewählt, dass er den erwarteten Effekt erzielt: „das muss man öffnen“ → „ich muss nachschauen, worum es geht“ → „ich fahre zu den Werkstätten“. Es war eine Einladung, die sofortige Öffnung forderte!
Artikel der Sendung:
1. Kraft-Blasenumschlag, der ausschließlich aus Papier besteht
Dies ist eine selten anzutreffende Premium-Karte. Hier zieht alles die Aufmerksamkeit auf sich: Format, Farbe und der durch die Umschlaghülle spürbare Inhalt. Ein solcher Umschlag sieht aus wie eine Sendung mit etwas Wichtigem und regt sofort zum Öffnen an. Ökologische Rohstoffe unterstreichen den für NGO-s so wichtigen Öko-Trend.
2. Greenpacks-Briefumschlag aus Pergamentpapier mit einer Adressaufkleber in der Mitte
Anstelle der Standard-Adressetikette haben wir eine Lösung verwendet, die wir uns von der Kurierlogistik abgeschaut haben. Der Pergamin weckt zusätzlich die Neugier des Empfängers und sieht gleichzeitig professionell aus. Die auf der Rückseite der Etikette angebrachte Beschriftung war auch auf der Rückseite aufgedruckt. Praktischer Vorteil: Kein Ablösen der Klammer bei der Abfalltrennung.
3. Gadget – Socke als Sushi gerollt
In der Mitte des Pakets befand sich eine in Sushi gerollte Socke. Es ist eine Art „3D-Verhaltensauslöser“, der die Neugier und die Merkfähigkeit steigert. Ein solcher Gegenstand regt die Sinne durch Berührung, Gewicht und Form an. Die Socke war durch die Umschlaghülle hindurch spürbar und lud zum sofortigen Öffnen ein. Auch die Auswahl der Socke ist kein Zufall. Die zweite Socke wartete nur auf den Workshops zur Abholung. Dies aktivierte den Mechanismus „Vollständiger Abschluss“, was die Konvertierung verstärkte.
4. Personalisierter Brief
Im Inneren des Pakets befand sich ein personalisierter Brief mit der Agenda der Workshops. Dank des personalisierten Begrüßungssatzes am Anfang des Briefes spürte der Empfänger vom ersten Kontakt an, dass die Botschaft genau an ihn gerichtet war. Personalisierung löst den Verpflichtungseffekt aus und erhöht das Reaktions- oder in diesem Fall Teilnahme-Wahrscheinlichkeit erheblich.
Einladungsdesign, das zum Thema passt
Die Gestaltung der Einladungen war vollständig mit dem Thema des Events abgestimmt – vom Motto „Lettershop 2.0. „Wir laden Sie zu Sushi ein!” nach den sensorischen Elementen in der Sendung. Als Direct-Marketing-Dienstleister haben wir den gesamten Projektprozess abgedeckt: von der Konzeption über die Gestaltung, den Druck, das Lettershoppen, die Personalisierung, die Konfektionierung und den Versand. Der Effekt bestätigte die Annahmen: Direct Mailing, das die Sinne und Emotionen des Empfängers anspricht, wirkt deutlich stärker als die standardmäßige Fundraising-Kommunikation. Er hebt sich in der Schachtel hervor, baut Erfahrung auf, erleichtert die Entscheidung und generiert reale Aktionen, in diesem Fall die Teilnahme an der Veranstaltung. Deshalb bleibt der Direktmailing eines der überzeugendsten Werkzeuge im Fundraising-Arsenal.
Kunde
EDCFertigstellungsdatum
Oktober 2025Kategorie
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